Die Leibniz Universität Hannover hat unser neu entwickeltes Stapa – Muffenrohr mit Stapa – Gewinderohr alter Bauart verglichen. Geprüft wurde die Belastungsfähigkeit der Verbindung. Gewinderohre aller geprüften Hersteller versagten nach wenigen Sekunden, wie Sie an einem Beispiel sehen können. Der Versuchsaufbau entspricht exakt der IEC DIN EN 61386 und 60423 (VDE 0605) Seite 16 Hängelastprüfung (Klassifizierung: “schwer”). Wenn die Verbindung nach Sekunden bricht und wegen Korrosion eine spätere Öffnung selten möglich ist, gibt es keinen Grund Gewinderohr – System einzusetzen. Im Gegenteil, auch wenn in der Praxis die Verbindung nur selten mit 45 daN (45kg) belastet wird. Die genannten Prüfkriterien sind in der Norm detailliert festgelegt und lassen keinen Spielraum zu.
Gewinderohr bricht Muffenrohr hält
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Der Grund für das Versagen ist einleuchtend: Beim Gewinderohr ist der Wanddurchmesser im Bereich des Gewindes so stark verjüngt, dass keine Kräfte aufgenommen werden können und der Gewindegang eine Sollbruchstelle darstellt. Anders als beim Muffenrohr, wo sich im Bereich des Stoßes die Wandstärke verdoppelt. Dem Muffenrohr ist aus Gründen der Stabilität dem früher ebenfalls üblichen Steckrohr mit separater Überschubmuffe der Vorzug zu geben.
Wir haben Druck- und Schlagfestigkeit unseres Muffenrohres ebenfalls prüfen lassen: Druck- und Schlagfestigkeit unseres Muffenrohres erreicht die höchste Klasse: „sehr schwer“. Nach der Prüfung mit 6,8 kg, bzw. 400 kg war am Produkt keinerlei Beschädigung zu erkennen.

